Zum Ort:
Yad Hashmonah ist der einizge messianische Moschav, hat ein Hotel & Restaurant, Bibelschule & bibl. Garten. Gegründet wurde der Moshav (sowas wie ein Kibbuz) von Finnen, die daran gedenken wollten, dass zur Zeit des Dritten Reiches 8 Juden, die nach Finnland geflohen waren, an Nazi-Deutschland ausgeliefert wurden.
Zu den Programmpunkten gehörte ein Besuch in Abu Gosh, ein arabisches Dorf, dass auf dem Hügel des bibl. Kiryat Yearim liegt und Paradebeispiel für arabisch-jüdische Koexistenz ist. Ähnlich wie seine Bewohner zur Zeiten Josuas, haben sie sich nicht gegen die jüdischen Ankömmlinge gestellt und durften bleiben. Heute nennt man Abu Gosh das Mekka der Feinschmecker, denn dort gibt es ausgezeichneten Humus und Falafel.
Das Thema des Seminars war die aktuelle Politik im Nahen Osten und Römer 9-11 (getrennt, an zwei Abenden) und wurde von Johannes Gerloff geleitet. Herr Gerloff schreibt für israelnetz.com, dass zum KEP gehört.
Es war ein schönes Wochende mit gutem Essen, informativem Programm und interessanten Unterhaltungen. Ich danke Gott für alle Bewahrung auf dem Weg zum und während des Seminars.
Fotos findet ihr >>hier<<
Montag, 23. November 2009
Blog-Bilanz
Dank des an Illegalität grenzenden "Google Analytics" kann ich folgende Blogstatistik veröffentlichen. Keine Angst, ich gehe nicht ins Detail....
Also, im letzten Monat wurde mein Blog aus vielen Ländern aufgerufen und ich weiß so ungefähr, wen ich damit verbinden kann....^^:
Schweiz: 17 (mal)
Zürich 15
Basel 1
Ostermundingen 1
Niederlande: 6
Groningen 4
Beuningen 1
Oegstgeest 1
Österrreich: 10
Wien 9
Sankt Polten 1
Deutschland: 173
Minden 13
Löhne 11
Bad Oeynhausen 3
Kirchlengern 1
Hiddenhausen 1
Bielfeld 14
Herford 33
Hannover 2
Berlin 9
etc.
Italien: 1
Cesena 1
USA: 1
Californien 1
Äthiopien: 1
Adis Abeba 1
Israel: 90
Soveil zu meinen Spionageaktivitäten.
Ich bin sehr dankbar zu wissen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich für das interessieren, was ich hier tue und sich auch noch regelmäßig die Zeit nehmen, das zu lesen, was so aus mir raus kommt. Danke
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass manche sogar für mich beten. Auch dafür: Danke
Es gibt sogar Menschen, die mich finanziell unterstützten, dafür: Danke
Für die, denen ich mein Gebetskärtchen nicht gegeben habe, bevor ich geflogen bin, lade ich diese nochmal hoch:
Also, im letzten Monat wurde mein Blog aus vielen Ländern aufgerufen und ich weiß so ungefähr, wen ich damit verbinden kann....^^:
Schweiz: 17 (mal)
Zürich 15
Basel 1
Ostermundingen 1
Niederlande: 6
Groningen 4
Beuningen 1
Oegstgeest 1
Österrreich: 10
Wien 9
Sankt Polten 1
Deutschland: 173
Minden 13
Löhne 11
Bad Oeynhausen 3
Kirchlengern 1
Hiddenhausen 1
Bielfeld 14
Herford 33
Hannover 2
Berlin 9
etc.
Italien: 1
Cesena 1
USA: 1
Californien 1
Äthiopien: 1
Adis Abeba 1
Israel: 90
Soveil zu meinen Spionageaktivitäten.
Ich bin sehr dankbar zu wissen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich für das interessieren, was ich hier tue und sich auch noch regelmäßig die Zeit nehmen, das zu lesen, was so aus mir raus kommt. Danke
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass manche sogar für mich beten. Auch dafür: Danke
Es gibt sogar Menschen, die mich finanziell unterstützten, dafür: Danke
Für die, denen ich mein Gebetskärtchen nicht gegeben habe, bevor ich geflogen bin, lade ich diese nochmal hoch:
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Donnerstag, 19. November 2009
Gilo in den Nachrichten
Gilo ist seit neustem in den Nachrichten und da ich hier ja nunmal wohne, komme ich nicht um her, auch meinen Senf dazu zu geben.
Objektiv lässt sich sagen, dass Gilo ein Hügel im Süden Jerusalems ist, der im Sechstagekrieg von Israel erobert wurde und nun einen kontroversen Status besitzt.
Wie auch Lennart, ein Mitvolontär, auf seinem Blog gut zusammengefasst hat (>>hier<<), ist Gilo für die int. Staatengemeinschaft ein Teil Ostjerusalems, der im Falle eines Zustandekommens der sogen. Zwei-Staaten-Lösung für den palästinensisch-israelischen Konflikt dem Palästinenserstaat zugesprochen werden sollte. Für Israel ist Gilo ein Teil Jerusalems und von strategischer Bedeutung, da von ihm aus ganz Jerusalem unter Beschuß genommen werden kann. Zudem wurde er aus israelischer Sicht in einem Verteidigungskrieg erobert und hernach besiedelt. Hier in Gilo leben jetzt mehrheitlich Juden obwohl in der Behinderteneinrichtung, in der ich arbeite, überwiegend Araber das Pflegepersonal ausmachen. Die Beziehung zu den jüdischen Vorgesetzten und Behinderten ist normal zumal politisch Themen auch nicht angesprochen werden.
Die aktuelle Meldung, mit der Gilo in den Nachrichten steht, ist dass die Stadtverwaltung von Jerusalem dem Bau von 900 neuen Wohneinheiten in Gilo zugestimmt hat, obwohl gerade der Siedlungsbau ein großer Verhandlungspunkt für die Weltöffentlichkeit darstellt. Hier ein paar Artikel zu diesem Thema:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/gilo-siedlungsbau-kritik-un-usa
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,662108,00.html
http://www.tagesschau.de/ausland/nahost376.html
http://nai-israel.com/default.aspx?tabid=179&nid=20000
*Mit der "Grünen Linie" wird sich darauf bezogen, dass Israel nun Territorien besitzt, die gemäß des Waffenstillstandabkommens nach dem Unabhängigkeitskrieg Israels nicht zu Israel gehörten, im Krieg von 1967 aber erobert wurden und nach dem Ende des Krieges und im Verlauf der Friedensgespräche z.T. nicht zurückgegeben wurden.
Einen interessanten Artikel zur Linie vom 04.Juni 1967 findet ihr >>hier<<
Wie sehr man Aussicht hat von Gilo auf Jerusalem, erkennt man ein wenig auf den Fotos >>hier<< (aus meinem picasa web Album).
Soviel Senf vorerst.
Liebe Grüße aus JERUSALEM (STADTTEIL GILO)
Objektiv lässt sich sagen, dass Gilo ein Hügel im Süden Jerusalems ist, der im Sechstagekrieg von Israel erobert wurde und nun einen kontroversen Status besitzt.
Wie auch Lennart, ein Mitvolontär, auf seinem Blog gut zusammengefasst hat (>>hier<<), ist Gilo für die int. Staatengemeinschaft ein Teil Ostjerusalems, der im Falle eines Zustandekommens der sogen. Zwei-Staaten-Lösung für den palästinensisch-israelischen Konflikt dem Palästinenserstaat zugesprochen werden sollte. Für Israel ist Gilo ein Teil Jerusalems und von strategischer Bedeutung, da von ihm aus ganz Jerusalem unter Beschuß genommen werden kann. Zudem wurde er aus israelischer Sicht in einem Verteidigungskrieg erobert und hernach besiedelt. Hier in Gilo leben jetzt mehrheitlich Juden obwohl in der Behinderteneinrichtung, in der ich arbeite, überwiegend Araber das Pflegepersonal ausmachen. Die Beziehung zu den jüdischen Vorgesetzten und Behinderten ist normal zumal politisch Themen auch nicht angesprochen werden.
Die aktuelle Meldung, mit der Gilo in den Nachrichten steht, ist dass die Stadtverwaltung von Jerusalem dem Bau von 900 neuen Wohneinheiten in Gilo zugestimmt hat, obwohl gerade der Siedlungsbau ein großer Verhandlungspunkt für die Weltöffentlichkeit darstellt. Hier ein paar Artikel zu diesem Thema:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/gilo-siedlungsbau-kritik-un-usa
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,662108,00.html
http://www.tagesschau.de/ausland/nahost376.html
http://nai-israel.com/default.aspx?tabid=179&nid=20000
*Mit der "Grünen Linie" wird sich darauf bezogen, dass Israel nun Territorien besitzt, die gemäß des Waffenstillstandabkommens nach dem Unabhängigkeitskrieg Israels nicht zu Israel gehörten, im Krieg von 1967 aber erobert wurden und nach dem Ende des Krieges und im Verlauf der Friedensgespräche z.T. nicht zurückgegeben wurden.
Einen interessanten Artikel zur Linie vom 04.Juni 1967 findet ihr >>hier<<
Wie sehr man Aussicht hat von Gilo auf Jerusalem, erkennt man ein wenig auf den Fotos >>hier<< (aus meinem picasa web Album).
Soviel Senf vorerst.
Liebe Grüße aus JERUSALEM (STADTTEIL GILO)
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Politik
Dienstag, 17. November 2009
Geburtstagsparty & Übernachtung in verlassener Araberdorfruine
Ein kurzes Lebenszeichen von mir:
Anläßlich des Geburtstags zweier Mitvolontäre (Thorschten & Thomy) am 16.11.2009 (Montag) wurde eine Geburtagsparty mit Lagerfeuer, Übernachtung und mitgebrachtem Essen organisiert. Das besondere an dieser war, dass wir sie in einer Ruine eines verlassenen Dorfes (vermutlich arabisch) feierten. Ungefähr 15 Minuten Fußweg von der Central Bus Station in Jersalem entfernt, liegt dieses verlassene Dorf recht Zentral und doch mitten in der Wildnis. Hier ein paar Bilder von diesem Ereignis:
Anschließend sind dann noch ein paar von uns nach Beth Shemesh gefahren um dort eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen, jedoch sind wir 15 Minuten zu spät gekommen und wurden nicht mehr rein gelassen. Nunja,kommt vor.
Soweit das Lebenszeichen von mir. Weitere Fotos findet ihr natürlich >>hier<<
Liebe Grüße aus Jerusalem
Anläßlich des Geburtstags zweier Mitvolontäre (Thorschten & Thomy) am 16.11.2009 (Montag) wurde eine Geburtagsparty mit Lagerfeuer, Übernachtung und mitgebrachtem Essen organisiert. Das besondere an dieser war, dass wir sie in einer Ruine eines verlassenen Dorfes (vermutlich arabisch) feierten. Ungefähr 15 Minuten Fußweg von der Central Bus Station in Jersalem entfernt, liegt dieses verlassene Dorf recht Zentral und doch mitten in der Wildnis. Hier ein paar Bilder von diesem Ereignis:
Anschließend sind dann noch ein paar von uns nach Beth Shemesh gefahren um dort eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen, jedoch sind wir 15 Minuten zu spät gekommen und wurden nicht mehr rein gelassen. Nunja,kommt vor.
Soweit das Lebenszeichen von mir. Weitere Fotos findet ihr natürlich >>hier<<
Liebe Grüße aus Jerusalem
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persönliches
Dienstag, 3. November 2009
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